Signifikant mehr Erfolg mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung in Verkauf, Kommunikation und Sprachenlernen
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Chinesisch (Mandarin): Der grosse Drache erwacht gierig und aufschwungsvoll

Chinesisch

Im Westen gilt das Erlernen der chinesischen Sprache vor allem wegen der vielen Schriftzeichen als schwierig und zeitaufwändig. Ähnliche Probleme stellen sich für den chinesischen Muttersprachler beim Erlernen der Lateinschrift nicht.

In erster Linie hängt dies mit dem in der westlichen und chinesischen Kultur unterschiedlich dominanten Einsatz der linken bzw. rechten Hirnhemisphäre zusammen, was bei der Speicherung von Informationen im Langzeitgedächtnis und damit von Gelerntem überhaupt lernbiologisch und –psychologisch eine überaus wichtigere Rolle spielt. Leider sind solche hirnfunktionellen Gesetzmäßigkeiten beim Lernprozeß in der Didaktik und Methodik des Chinesischen für lange Zeit weitgehend unberücksichtigt geblieben.

Da beim Erlernen der chinesischen Schrift die rechte Gehirnhälfte, die für den bildhaft–kreativen Anteil zuständig ist, zum Einsatz kommt, ist klar, dass sie in dieser Funktion im westlichen Kulturkreis „verkümmert“ ist, da die lateinische Schrift am Laut und somit abstrakt orientiert ist, was funktionell die linke Gehirnhälfte beansprucht.
Folglich ist die ungewohnte Aktivierung der rechten Gehirnhälfte für den den westlichen Lerner des Chinesischen, insbes. der Schrift, mit Schwierigkeiten in der Informationsaufnahme (aber noch nicht mit deren Speicherung im Langzeitgedächtnis) verbunden. Die weitgehende „Vernachlässigung“ der rechten Gehirnhälfte durch die Dominanz der linken im westlichen Kulturkreis erschwert also deutlich deren nachträgliche Aktivierung. Das richtige Training über die Aktivierung der sonst „vernachlässigten“ rechten Gehirnhemisphäre kann dann kompensierend wirken.

Neben der Schrift stellt natürlich die Aussprache des Chinesischen eine große Herausfordrung dar. Im Chinesischen wird jede Silbe, für die immer ein einziges Schriftzeichen steht, in einem bestimmten Ton gesprochen. Es gibt vier Töne, die durch Tonzeichen über dem Vokal bzw. dem Hauptvokal markiert werden. Außerdem gibt es noch den sog. Schwachen Ton, bei dem kein Tonzeichen steht. Das Chinesische kennt nur etwa 400 Silben. Mit Hilfe der vier Töne im Mandarin–Dialekt (Hochchinesisch) wird die Anzahl unterschiedlich lautender Silben beträchtlich erhöht. Dennoch gibt es viele Schriftzeichen, die gleich lauten (zB zehn verschiedene Schriftzeichen für die Silbe buim 4. Ton. Man muss also stets darauf achten, die Silben im richtigen Ton auszusprechen, da man sonst nicht mehr verstanden wird oder im schlimmsten Falle missverstanden wird.

Die Grammatiken der chinesischen Dialekte ähneln einander sehr stark. Alle Beispiele in diesem Artikel werden in modernem Hochchinesisch vorgetragen, die beschriebenen Prinzipien lassen sich jedoch weitgehend auf andere Dialekte übertragen.Da das Chinesische keine synthetische, sondern eine isolierende/analytische Sprache ist, existiert keinerlei Flexion; die Wörter haben alle nur jeweils eine einzige Form. Im Unterschied zu den indogermanischen Sprachen gibt es im Chinesischen keine grammatikalischen Tempusformen. Das Tempus wird durch simple Adverbien angedeutet, wenn überhaupt.Von den indoeuropäischen Sprachen unterscheidet sich das Chinesische auch durch ein differenzierteres Aspektsystem. Diese grammatische Kategorie wird durch Partikeln oder Präpositionen ausgedrückt.Die grundlegende Wortstellung ist Subjekt Verb Objekt; natürlich gibt es auch sehr komplexe Sätze, bei denen diese Wortstellung aber eher erweitert wird als variiert.

Für Fragesätze wird eine angehängte Fragepartikel benötigt, eine Umstellung des Satzes erfolgt nicht. Dies ist die einfachste Form einer Fragebildung im Chinesischen und wird oft genutzt. Im Deutschen ist es vergleichbar mit dem Anhängen des Wortes oder an einem Aussagesatz. Eine andere Möglichkeit zur Fragebildung ist das Ersetzen des unbekannten Teils durch ein Fragewort (Interrogativpronomen), eine Umstellung des Satzes erfolgt hier ebenfalls nicht. Ähnlich verhält es sich mit dem Numerus; er wird nicht grammatisch angezeigt, lediglich bei Pronomen und Nomen, die auf Menschen verweisen.
Aufgrund der nicht vorhandenen Flexion erscheint das Chinesische relativ einfach im Vergleich zu flektierenden Sprachen, zumindest für jemanden, der solche Sprachen gewohnt ist: besonders das Sprechen ist am Anfang wesentlich einfacher als z.B. für Lernende des Finnischen. Da Informationen über den grammatischen Zusammenhang im Satz im Chinesischen aber ausschließlich durch die Satzstellung (und nicht durch Endungen und dergleichen) ausgedrückt werden, sind vor allem komplexere Sätze vor allem für den nichtmuttersprachlichen Hörer überaus schwer zu dekodieren. Chinesisch besitzt eine hohe Komplexität bezüglich seiner Syntax.

Summierend kann man sagen, dass das Chinesische für einen Deutschen eine durchaus sehr große Herausforderung darstellt, da es zwischen den beiden Sprachen auf fast keiner Ebene Parallelen oder Gemeinsamkeiten gibt. Alleine durch die kulturelle Barriere wird der Zugang nicht gerade vereinfacht, sondern das Gegenteil ist der Fall. Dennoch werden Sie durch von mir ausgearbeitete und bewährte Methoden einen schnellen, komplexen Zugang, erst zur Schrift von mir vermittelt, dann durch eine chinesiche und sehr kompetente, universitär in beiden Sprachen ausgebildete (Deutsch–Chinesisch) Muttersprachlerin, die Deutsch als Fremdsprache studiert hat und beide Kulturen kennt, weiter in der Materie versiert weiter geführt auf Ihrem Weg zur Kommunikation im chineischen (Business–)Alltag.

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